Ausbildung / Weiterbildung Detektiv

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Berufliche Zukunft – Detektiv?

Die Tätigkeit eines Detektivs (Privatdetektiv) wird nach wie vor mit Bewunderung angesehen. Aber ist sie wirklich so spektakulär? Nach einem genauen Blick hinter die Kulissen stellt man fest, dass es ein harter Job ist, wie jeder andere auch und dass dieser Beruf viel Feinfühligkeit, Geduld und auch Nerven braucht.

 

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, eine Weiterbildung als Privatdetektiv anzugehen, lohnt es sich, wenn Sie sich grundlegend Gedanken über das Berufsbild und Ihre Vorstellungen machen. Kurz zusammengefasst schliesst der Detektiv nach einem Gespräch mit dem Kunden einen Dienstvertrag ab, der ohne Erfolgsgarantie ist. Meistens geht es um Privatangelegenheiten, also Familien-, Ehe- oder Sorgerechtangelegenheiten, aber auch Wettbewerbs- oder Personalangelegenheiten werden von Privatdetektiven untersucht. Nicht selten wird eine Überprüfung von Schuldnern gewünscht. Der Detektiv observiert, recherchiert und befragt die betroffenen Personen meistens unter Vorgabe eines anderen Grundes. Die Fälle werden streng protokolliert und dokumentiert, um den Kunden einen möglichst genauen Eindruck der Situation geben zu können. Meistens ist der Inhalt der Berichte massgebend für das weitere Vorgehen der Kunden: Schaltet man die Staatsanwaltschaft bzw. Polizei ein oder nicht.

 

Auf Ausbildung-Weiterbildung.ch finden Sie weitere Informationen zu Lehrgängen und spezifischen Anbietern einer solchen Weiterbildung.


Fragen und Antworten

Je nach Ausbildungsmethode und -modell umfasst eine Ausbildung zum Detektiv respektive zur Detektivin zwischen 40 und 170 Lektionen Praxis- und Theorieausbildung, die sich zwischen 6 und 12 Monaten erstrecken.

Jede Detektivschule bestimmt ihre Zulassungsbedingungen für die Detektivausbildung selbst. Meist gilt jedoch ein Mindestalter von 20 Jahren sowie einen einwandfreien Leumund. Teilnehmende müssen zudem Schweizer Bürger/in oder Ausländer mit Aufenthaltsbewilligung C sein, bei anderen Schulen reicht auch die B-Bewilligung. Gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift werden ebenfalls vorausgesetzt, ein Auszug aus dem Zentralstrafregister sowie des Betreibungsamtes können bei einigen Schulen ebenfalls verlangt werden. Zudem wird von einem zukünftigen Detektiv erwartet, dass er Ausdauer und Geduld besitzt, gesund und flexibel ist, gerne recherchiert und verschwiegen sein kann.

Je nach gewähltem Bildungsangebot und Schule dauert eine Detektivausbildung für eine zukünftige Berufstätigkeit in einer Detektei zwischen 6 und 12 Monaten mit 40 bis 170 Lektionen.

Um sich als Detektiv selbständig zu machen, ist es empfehlenswert, einige Zeit in einem Detektivbüro gearbeitet oder als Polizist / Polizistin bereits Berufserfahrung gesammelt zu haben. Eine solide Ausbildung und Routine ist wichtig, um nicht nur kleine, kurzweilige Aufträge von Privatpersonen zu erhalten, sondern auch für Wirtschaftsunternehmen und Institutionen Aufklärungsleistungen erbringen zu können. Zu beachten ist dabei jedoch auch, dass die Arbeit als Privatdetektiv / Privatdetektivin einer Bewilligungspflicht vom Polizeidepartment unterliegt, Sie also eine Lizenz benötigen. Dies betrifft die Kantone: AG, BS, BL, TG, TI, SO, SG, LU, GE, JU, NW und NE.

Abhängig von der Detektivschule, in der Sie Ihre Detektiv Ausbildung absolvieren, können die Kursinhalte etwas unterschiedlich sein. Berufskunde, Rechtskunde, Psychologie, Kriminologie und Kriminalistik werden jedoch an allen Schulen unterrichtet, wobei der Hauptaugenmerk auf der Berufskunde und der Arbeit als Privatdetektiv/in liegt. Dazu gehören etwa Observationen, Fingerabdrücke sichern, Spurensuche mit Wärmebildkameras, Funkgeräte nutzen, Einsatz von GPS-Trackern, Nachtsichtgeräte-Einsatz, Wanzen aufspüren, Befragungstechnik, Erstellen von Phantombildern sowie Foto- und Videotechnik. Auch das Erstellen von Rapporten sowie eine angehende Selbständigkeit sind Themen von Detektivkursen.

Ein Detektiv kommt aus den unterschiedlichsten Gründen zum Einsatz und wird in den verschiedensten Situationen für eine Abklärungsleistung in Anspruch genommen. Bei Privatpersonen sind dies oftmals zwischenmenschliche Probleme, etwa bei dem Verdacht auf Fremdgehen oder einer Zweitfamilie. Aber auch bei Erbvorgängen, Eigentumsdelikten, Beleidigungen und Verleumdungen, bei Unterhaltsvorgängen, bei der Suche nach Familienangehörigen oder Gewährleistungsproblemen kommen Privatdetektive zum Einsatz. In Wirtschaftsunternehmen hingehen stellen sich andere Probleme. Dort wird eine Detektei vor allem dann hinzugezogen, wenn es um Themen wie Subventionsbetrug, Schwarzarbeit, Geschäftsgeheimnisverrat, Krankheitsvortäuschung, Ausschreibungsbetrug, Unterschlagung und Diebstahl, Produkt-, Marken- oder Patentpiraterie geht, um Sabotage, dubiose Anlagen, unlauteren Wettbewerb, illegale Firmenausschlachtungen, betrügerische Warentermingeschäfte oder ähnliches.

Grundsätzlich sind Privatdetektive und Privatdetektivinnen ohne Schusswaffen unterwegs und dürfen eine solche auch nicht mit sich führen, sofern sie nicht über den kantonalen Waffentraschein verfügen. Jedoch werden bei einigen wenigen Detektivschulen auch Schiessausbildungen angeboten, die als Vorbereitung auf die kantonale Waffentragprüfung genutzt werden können.


Redaktionelle Leitung:

Stefan Schmidlin, Bildungsberatung, Content-Team Modula AG

Quellen

Website des Schweizerischen Sekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI , Website www.berufsberatung.ch (offizielles schweizerisches Informationsportal der Studien-, Berufs- und Laufbahnberatung) sowie Websites und anderweitige Informationen der Berufsverbände und Bildungsanbieter.


Erfahrungen, Bewertungen und Meinungen zur Ausbildung / Weiterbildung

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Bildungsberatung für die Wahl der richtigen Ausbildung oder Weiterbildung

Die Wahl der richtigen Ausbildung oder Weiterbildung fällt vielen Bildungsinteressenten nicht leicht. Denn der nächste Schritt in der beruflichen Laufbahn sollte gut überlegt sein. Häufig ist auch ein Zwischenschritt nötig, um das gesteckte Bildungsziel erreichen zu können. Wer bei der Wahl seiner Ausbildung oder Weiterbildung trotz unserer Informationen und Tipps noch unsicher ist, kann sich von einem erfahrenen neutralen Bildungsberater helfen lassen. Dadurch erhalten Sie von einem Bildungsprofi konkrete Inputs und relevante Hintergrundinformationen zu Bildungsweg- und Bildungsanbieter-Wahl. Ihre Vorteile dabei sind:

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Akademie für Privatdetektive GmbH
Willkommen bei der Akademie für Privatdetektive GmbH in Zürich.

Als erste und einzige Akademie für Privatdetektive in der Schweiz setzen wir uns für Richtlinien und Seriosität ein. Unser Ausbildungsangebot gewährleistet angehenden Privatdetektiven und Privatdetektivinnen eine fundierte Basis zur Ausübung dieses Berufes. Unser Ausbildungsmotto heisst „Learning by doing“. Die Ausbildung dauert 1 Jahr (230 Lektionen). Der Unterricht findet jeweils am Abend und an einzelnen Wochenenden statt. Die Ausbildung erfolgt durch ausgewiesene Fachkräfte.

Die AFP ist Mitglied des "Schweizerischen Verband der Berufsdetektive".
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Privatdetektivschule (SAO-Sekretariat)
Die SAO (Schweizerische Agenten Organisation) bietet seit 1983 die begehrte Detektivschule mit interessantem Praktikum an. Im halbjährigem Praktikum lernen unsere Schüler mit technischen Geräten umzugehen. Ferner lernen sie, wie man in der Stadt und auf dem Land, am Tag oder in der Nacht, richtig observiert. Wer bei der SAO die Abschlussprüfung besteht, wird im Auftragsverhältnis direkt bei der SAO angestellt. Und wer sich am Ende der Schule selbständig macht, erhält von der SAO zusätzlich finanzielle Unterstützung und gratis Beratung. Diese selbständigen Privatdetektive geniessen als Partnerbüro der SAO einen guten Ruf und haben zudem die Möglichkeit, viel günstiger in den Medien zu inserieren.
Region: Zürich
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