Lehrgangsbeschreibung «Berufsmaturität nach Lehrabschluss, BM2»

Zielgruppe:

Berufsleute mit einem eidg. Fähigkeitszeugnis, die sich auf ein Studium an einer Fachhochschule oder Hochschule qualifizieren möchten.

(Wer eine gymnasiale Maturität hat, braucht für die Zulassung zur Fachhochschule keine zusätzliche Berufsmaturität, sondern ein Jahr Berufspraxis)

Abschluss:

Eidgenössische Berufsmaturität

Dauer:

  • 1 Jahr Vollzeit mit 36 Lektionen pro Woche
  • 3-4 Semester teilzeit mit 15 bis 25 Lektionen pro Woche

Insgesamt umfasst der Berufsmaturitätsunterricht mindestens 1440 Lektionen

Voraussetzungen für die Zulassung zum Unterricht:

  • Voraussetzung ist ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis EFZ
  • Zusätzlich muss für den Eintritt in eine Berufsmaturitätsschule eine Aufnahmeprüfung bestanden werden

Geprüft werden die Fächer Deutsch (Sprachprüfung 30 min, Aufsatz 60 min), Französisch (30 min), Englisch (30 min) und Mathematik (90 min).

Vermittelte Kompetenzen:

Die Berufsmaturität qualifiziert die Absolventinnen und Absolventen zum Eintritt in eine Fachhochschule oder mittels Passerelle in eine Universität oder ETH

Unterrichtsfächer:

Die Berufsmaturität kann in fünf Richtungen abgelegt werden. Jede Richtung dient der Vorbereitung auf ein Fachhochschulstudium des gleichen Fachbereichs:

  • Technik, Architektur, Life Sciences (z.B. für Architektur, Elektrotechnik, Informatik)
  • Natur, Landschaft, Lebensmittel (z.B. für Agronomie, Umweltingenieurwesen)
  • Wirtschaft und Dienstleistungen (z.B. für Betriebsökonomie, Kommunikation, Wirtschaftsinformatik)
  • Gestaltung und Kunst (z.B. für Visuelle Kommunikation, Innenarchitektur)
  • Gesundheit und Soziales (z.B. für Physiotherapie, Pflege, Soziale Arbeit)

Unterrichtsfächer für alle Richtungen:

  1. Erste Landessprache (240 Lektionen),
  2. Zweite Landessprache (120 Lektionen),
  3. Dritte Sprache (160 Lektionen),
  4. Mathematik (200 Lektionen),
  5. Geschichte und Politik (120 Lektionen)

In den folgenden Fächern ist die zusätzliche Stundenzahl von der gewählten Richtung abhängig:

Naturwissenschaften, Finanz- und Rechnungswesen, Sozialwissenschaften, Wirtschaft und Recht, Technik und Umwelt, Mathematik, Gestaltung, Kunst, Kultur, Information und Kommunikation

Kosten:

Für staatlich subventionierte Schulen gilt grundsätzlich: wer seinen stipendienrechtlichen Wohnsitz im gleichen Kanton hat, in dem der Sitz der Schule ist, bezahlt keine Studiengebühren sondern lediglich die Kosten für Einschreibgebühr, Unterrichtsmaterialien und externe Sprachzertifikate im Umfang von ca. Fr. 1'500 bis 2'000.-

Das gleiche gilt auch, wenn der Wohnkanton eine Fachhochschulvereinbarung FSV unterzeichnet hat.

Wenn die Schule nicht subventioniert ist oder mit dem Wohnkanton keine Fachhochschulvereinbarung besteht, ist mit Kursgebühren zwischen 12'500.- und 16'500.- Franken zu rechnen.

Die konkrete Situation ist immer in Einzelfall mit der Schule direkt abzuklären.

Weiterbildungen im Anschluss an die Berufsmaturität:

  • Bachelorstudium an einer Fachhochschule
  • Vorbereitungskurs auf die Passerelle-Prüfung für eine Zulassung an eine Uni oder ETH

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