4 Schritte zur richtigen Weiterbildung

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Häufige Fragen zu Erfolgreich bewerben - Öffentliche Seminare / Seminare für Einzelpersonen

Was muss alles in einem Arbeitszeugnis drin stehen?

Ein Arbeitszeugnis muss in schriftlicher Form erstellt werden, formal korrekt und von Ihrem Arbeitgeber datiert und unterschrieben. Inhaltlich müssen mindestens folgende Elemente vorhanden sein:
  • Titel „Arbeitszeugnis“
  • Name und Adresse Arbeitgeber
  • Name und Adresse Arbeitnehmer
  • Ort und Datum
  • Dauer des Arbeitsverhältnisses
  • Art des Arbeitsverhältnisses
  • Aufgabenaufzählung
  • Eventuelle Beförderungen
  • Leistungsbeurteilung
  • Verhaltensbeurteilung
  • Arbeitsverhältnis-Beendigungsgrund (falls vom Arbeitnehmer gewünscht)
  • Unterschrift Arbeitgeber oder Stellvertreter
Ziehen Sie bei Unsicherheiten oder Zeitmangel gerne eine Fachperson hinzu, die sich auf das professionelle Erstellen von individuellen Arbeitszeugnissen spezialisiert hat.

Was muss in einem Arbeitszeugnis stehen?

Grundsätzlich wird zwischen Arbeitszeugnis und Arbeitsbestätigung unterschieden. In einer Arbeitsbestätigung muss ausschliesslich die Art des Arbeitsverhältnisses und die Funktion des Arbeitnehmers, sowie die Dauer des Verhältnisses aufgeführt werden. In einem Zeugnis wird neben diesen Punkten zudem auf die Leistungen und das Verhalten des Arbeitgebers eingegangen. Dabei wird auf die Beurteilung der Leistungen eingegangen, die Qualität, Speditivität, Quantität, Verhalten, Fachwissen und besondere Kenntnisse, Krankheiten, Beförderungen und Austrittsgrund.

In meinem Arbeitszeugnis stehen negative Dinge über mich, ist das legal?

In einem Arbeitszeugnis muss der Arbeitgeber die Wahrheit schreiben, sofern Sie sich im Rahmen des zulässigen befindet. Welche Inhalte in einem Schlusszeugnis oder Zwischenzeugnis zulässig sind und welche nicht, sind festgelegt. So dürfen folgende Punkte in einem Arbeits-Zeugnis nicht stehen:
  • Ehestreitigkeiten
  • Persönliche Probleme
  • Einmaliges Zuspätkommen
  • Einmaliger Streit mit dem Arbeitgeber
  • Einmaliger zeitweiser Leistungsabfall
  • Einmalige Differenzen mit den Arbeitskollegen
Dagegen dürfen folgende Punkte im Arbeitszeugnis erwähnt werden:
  • Streitsüchtigkeit
  • Missachtung der Anweisungen im wiederholten Fall
  • Unsorgfältige Arbeitsweise im wiederholten Fall
  • Unfähigkeit zur Teamarbeit
  • Belästigung von Arbeitskollegen oder -kolleginnen im wiederholten Fall
  • Trunkenheit am Arbeitsplatz im wiederholten Fall
  • Delikte am Arbeitsplatz

Ich bin mit meinem Arbeitszeugnis nicht zufrieden. Kann ich da etwas unternehmen?

Zuerst sollten Sie immer mit Ihrem Vorgesetzten oder Ihrer Vorgesetzten über Ihre Einschätzung des Inhaltes Ihres Arbeitszeugnisses betreffend reden. Diese/r wird in den meisten Fällen sicherlich bereit sein, das Zeugnis abzuändern, sofern Sie nicht allzu einschneidende Veränderungen vornehmen möchten. Ändern Sie das Zeugnis so ab, dass es Ihren Vorstellungen entspricht und legen Sie dieses im Anschluss Ihrem/r Vorgesetzten vor. Sollten Sie nicht wissen, wie Sie am besten anfällige Änderungen vornehmen, empfiehlt sich das Hinzuziehen einer Fachperson. Diese unterstützt Sie bei der Formulierung und Abänderung des Zeugnisses oder erstellt für Sie ein komplett neues, welches Sie im Anschluss Ihrem/r Arbeitgeber/in präsentieren. Solche Fachpersonen finden Sie hier auf Ausbildung-Weiterbildung.ch. Sollte Ihr Vorgesetzter keinerlei Änderungen vornehmen wollen und Sie mit diesem Vorgehen nicht einverstanden sein, so haben Sie Anspruch darauf, Ihr Arbeitszeugnis bei Gericht einzuklagen. Dies ist jedoch immer mit erheblichem Aufwand und Kosten verbunden, so dass dieses Vorgehen der letzte Ausweg sein sollte.

Ausbildung-Weiterbildung.ch : Der Arbeitszeugnis - Ratgeber für Interessenten und Studenten

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Arbeitszeugnis: Referenzen, die einfach nur karrierefördernd sind

Der Stellenwert von einem Arbeitszeugnis wird oft unterschätzt oder anders ausgedrückt, vom Arbeitnehmer falsch interpretiert. Nicht alles was dort so blumig geschrieben ist, verheisst auch etwas Gutes. Daher ist es nur von Vorteil, wenn man in etwa weiss, was Dritte wirklich über einen denken und bei Meinungsverschiedenheiten auch mal nachfragen kann. Denn letztendlich kann ein Arbeitszeugnis auch mitentscheidend sein, ob Sie die neue von Ihnen angestrebte Stelle nun erhalten oder nicht. Wie Sie das lernen können? Ganze einfach: Ausbildung-Weiterbildung ist das Internetportal, das Ihnen eine Übersicht über Schulen aus der ganzen Schweiz liefert, die Ihnen die Finessen und Inhalte von einem Arbeitszeugnis näher bringen können. Informieren Sie sich ganz einfach und kostenlos und Ihre Karriere oder berufliche Neuorientierung wird einen Aufschwung erleben.

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