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BBP Bildung+Beratung
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Die BBP ist seit 1994 für sehr stark praxisorientierte Weiterbildungen bekannt.
Viele Unternehmen und Institutionen vertrauen uns seit Jahren ihre Mitarbeitenden zur Weiterbildung an, da das Erlernte sofort im Arbeitsalltag umgesetzt werden kann.
Unsere Seminare eignen sich vor allem für Führungs- und Fachkräfte, die ihre Kompetenzen praxisgerecht optimieren wollen.
Region: Aargau, Basel, Bern, Ostschweiz, Zentralschweiz, Zürich
Standorte: Lenzburg

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Fragen-Antworten

  • Es kann immer wieder vorkommen, dass ein Arbeitszeugnis nicht den Vorstellungen des Arbeitsnehmers entspricht. So können zum Beispiel Angaben zu Personalien oder die Berufsbezeichnung falsch sein, einzelne Aufgaben, Tätigkeiten oder Qualifikationen vergessen oder in einer fehlerhaften, respektive unvorteilhaften Formulierung festgehalten worden sein. Dann kann das Arbeitszeugnis angefochten werden.

    In einem solchen Fall sollte am besten zuerst direkt auf den Vorgesetzten/die Vorgesetzte zugegangen und dort die jeweiligen Verbesserungswünsche, respektive persönlichen Anliegen und Einwände platziert werden. Sofern nicht allzu einschneidende Veränderungen vorgenommen werden möchten, werden diese in den meisten Fällen auch akzeptiert und das Arbeitszeugnis korrigiert und angepasst.
    Hierbei ist meistens folgendes Vorgehen zu beobachten: Nach sorgfältigem Durchlesen ändert der Arbeitnehmer das Zeugnis, respektive einzelne Sätze und Passagen so ab, dass es seinen Vorstellungen entspricht. Bei allfälligen Unsicherheiten kann auch eine entsprechende Fachperson hinzugezogen werden. Anschliessend wird das Arbeitszeugnis wieder dem Arbeitgeber vorgelegt. Dieser kann nun entscheiden, ob und inwiefern er den Änderungswünschen des Arbeitnehmers nachkommen möchte. Es kann auch ein Kompromiss der Anliegen beider Seiten umgesetzt werden.

    Sollte der Vorgesetzte/die Vorgesetze keinerlei Änderungen vornehmen wollen und der Arbeitnehmer damit nicht einverstanden ist, kann dieser einen schriftlichen Widerspruch einlegen. Sollte auch dies keinerlei Wirkung haben, hat der Arbeitnehmer in einem weiteren Schritt den Anspruch darauf das Arbeitszeugnis anzufechten und auf dem Rechtsweg bei Gericht einzuklagen. Dies ist jedoch immer mit erheblichem Aufwand und Kosten verbunden, sodass ein solches Vorgehen wenn möglich vermieden werden sollte.

  • Beim Arbeitszeugnis schreiben müssen vielerlei Dinge beachtet werden, unter anderem der Typ des Zeugnisses, wie beispielsweise ein Zwischenzeugnis, Praktikumszeugnis, Ausbildungszeugnis, Abschlusszeugnis usw. Grundsätzlich wird zwischen einem Arbeitszeugnis, also qualifizierten Arbeitszeugnis, respektive Vollzeugnis und einer Arbeitsbestätigung, einem sogenannten einfachen Arbeitszeugnis unterschieden.

    Einfach erklärt handelt es sich bei einer Arbeitsbestätigung um eine Art Tätigkeits- und Anstellungsnachweis. Es muss ausschliesslich die Art des Arbeitsverhältnisses, die Funktion, Aufgaben und Personalien des Arbeitnehmers, sowie die Dauer der Anstellung aufführen.

    Nicht selten wird davon ausgegangen, dass ein einfaches Arbeitszeugnis etwas Schlechteres, ja sogar Negatives sei im Vergleich zu einem qualifizierten Arbeitszeugnis. Hierzu besteht grundsätzlich kein Grund zur Sorge.

    So ist es einfach üblich bei einer kürzeren oder temporären Anstellungsdauer und Arbeitseinsatz eine Arbeitsbestätigung anstelle eines Vollzeugnisses auszustellen. So müsste in einem Arbeitszeugnis unter anderem zusätzlich auf die Leistung, Qualifikation und das Verhalten, respektive die soziale Kompetenz des Arbeitnehmers Bezug genommen werden. Diese wahr, korrekt, vollständig und wohlwollend wiederzugeben, obwohl man den Arbeitnehmer nur über eine kurze oder unregelmässige Zeitspanne hinweg kennenlernen konnte gestaltet sich schwierig und wenig realistisch.

    Wird auch bei einer längeren Anstellungsdauer eine Arbeitsbestätigung ausgestellt, kann dies jedoch durchaus auf grössere Unstimmigkeiten zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber hinweisen und womit wohl ein negatives Arbeitszeugnis vermieden werden wollte.

    • Personalverantwortliche
    • Personalsachbearbeiter, Personalsachbearbeiterin
    • Führungskräfte
    • Unternehmensleitungen
    • Vorgesetzte aller Führungsstufen
    • Interessierte Arbeitnehmer, die mehr über das Arbeitszeugnis schreiben und dessen Interpretation erfahren möchten
    • Theoretische und rechtliche Grundlagen rund ums Arbeitszeugnis schreiben für Arbeitgeber und Arbeitnehmer
    • Einführung in die verschiedenen Zeugnisarten
    • Optimale Gestaltung und korrekter, systematischer Aufbau
    • Positive und negative Inhalte richtig aufsetzen
    • Beschreibung der Leistung und des Verhaltens
    • Passende und individuelle Formulierungen und Aussagen ohne widerrechtliche Arbeitszeugnis Codes
    • Korrekte Auffassung und Interpretation von Arbeitszeugnissen
    • Praktische Übungen
  • Der Inhalt eines Arbeitszeugnisses muss wahr, vollständig, sprachlich korrekt und wohlwollend sein. So darf er für ein Arbeitnehmer bei seiner zukünftigen Stellensuche nicht hinderlich sein. Hierbei gibt es klare Regeln zu beachten, die unter anderem definieren, welche inhaltlichen Aspekte Pflicht sind. Ebenso wird festgehalten, welche (negativen) Inhalte in einem Arbeitszeugnis nicht zulässig sind. Je nach Angabe ist dabei vor allem das jeweilige Verhältnis ausschlaggebend. So dürften höchstpersönliche Punkte, wie zum Beispiel Krankheiten oder Behinderungen, nicht im Zeugnis stehen, allerdings nur insofern diese keinen entscheidenden Einfluss auf den Arbeitseinsatz eines Arbeitnehmers haben und somit im berechtigten Interesse für den künftigen Arbeitgeber stehen würden. Auch längere Ausfälle, respektive Fehlzeiten werden grundsätzlich nicht erwähnt, sofern diese nicht mehr als die Hälfte der gesamten Beschäftigungszeit ausmachen.

    Folgende Punkte dürfen im Arbeitszeugnis nicht stehen:

    • Jeglich privates Verhalten, das ausserbetrieblich stattfindet: Persönliche Probleme, Ehestreitigkeiten, Parteimitgliedschaft, Vermögen, Sexualleben, Religionszugehörigkeit, Nebentätigkeit, Streikteilnahme, ehrenamtliche Tätigkeit, Engagements usw.
    • Einmaliges Fehlverhalten, Abmahnungen
    • Einmaliges Zuspätkommen
    • Einmaliger Streit mit dem Arbeitgeber
    • Einmaliger zeitweiser Leistungsabfall
    • Einmalige Differenzen mit den Arbeitskollegen
    • Verdacht auf Straftaten, respektive strafbare Handlungen, die nicht im Zusammenhang mit der Arbeit stehen
    • Schwangerschaft und Elternzeit

     

    Dagegen dürfen folgende Punkte beim Arbeitszeugnis schreiben im gegebenen Masse und sprachlicher Korrektheit durchaus erwähnt werden:

    • Streitsüchtigkeit
    • Missachtung der Anweisungen im wiederholten Fall
    • Unsorgfältige Arbeitsweise im wiederholten Fall
    • Unfähigkeit zur Teamarbeit
    • Wiederholte Belästigung von Arbeitskollegen/Arbeitskolleginnen
    • Trunkenheit am Arbeitsplatz im wiederholten Fall
    • Delikte am Arbeitsplatz
  • Ein Arbeitszeugnis ist ein äusserst wichtiges Dokument, das bei einer Stellensuche vom potentiell zukünftigen Arbeitgeber, respektive Personaler, Personalverantwortlichen und HR-Mitarbeitenden genauestens unter die Lupe genommen wird. Es enthält wesentliche und wichtige Angaben über das Fachwissen und Kompetenzen einer Person, respektive Mitarbeitenden, ihre Aufgaben und Tätigkeiten, sowie ihr Verhalten, Sozialkompetenz und Persönlichkeit.

    Ein Arbeitnehmer kann dabei nicht nur bei einer Kündigung oder einem Vorgesetztenwechsel, sondern auch während des Arbeitsverhältnisses jederzeit von seinem Arbeitgeber ein Arbeitszeugnis verlangen.

    Grundsätzlich muss ein Zeugnis sowohl wahr, sprachlich korrekt, vollständig als auch wohlwollend formuliert sein. Der Arbeitgeber ist dabei in seiner Entscheidung frei, welche Aspekte er nun genauer hervorheben möchte oder nicht. Schliesslich muss der nächste Arbeitgeber die Möglichkeit haben sich ein umfassendes Bild zur Person und deren Eignung zu machen. Deshalb ist beim Arbeitszeugnis schreiben der Aufbau, sowie Inhalt rechtlich klar definiert und vorgegeben. So muss es zum Beispiel schriftlich, in Textform und auf einem Firmenpapier erstellt und ausgegeben werden.

    Inhaltlich müssen mindestens folgende Elemente vorhanden sein:

    • Titel „Arbeitszeugnis“
    • Name und Adresse des Arbeitgebers/Ausbildungsbetriebs
    • Vorname, Name und Geburtsdatum des Arbeitnehmers
    • Ort und Datum
    • Dauer des Arbeitsverhältnisses
    • Art des Arbeitsverhältnisses
    • Berufsbezeichnung, Arbeitsfunktion, Arbeitsposition
    • Informationen über das Unternehmen
    • Aufzählung der Aufgaben und Tätigkeiten
    • Eventuelle Beförderungen
    • Leistungsbeurteilung, fachliche Fähigkeiten
    • Verhaltensbeurteilung
    • Grund für Beendigung des Arbeitsverhältnisses (Zustimmung des Arbeitnehmers erforderlich)
    • Schlussformel
    • Eigenhändige Unterschrift des Arbeitgebers

    Ziehen Sie bei Unsicherheiten oder Zeitmangel gerne eine Fachperson hinzu, die sich auf das professionelle Erstellen von individuellen Arbeitszeugnissen spezialisiert hat.

Beschreibung

Sie möchten gerne lernen, wie Sie professionelle Arbeitszeugnisse schreiben können und sind auf der Suche nach passenden Schulen und Kursangeboten?

Arbeitszeugnis schreiben: Ohne Floskeln und Codes aussagekräftige Referenzen für Arbeitnehmer formulieren

Aussagekräftig sowie wohlwollend formuliert müssen sie sein und dennoch der Realität entsprechen. Ein professionelles Arbeitszeugnis zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, dass es inhaltlich vollständig und wahr, sprachlich korrekt und gemäss den rechtlichen Vorgaben erstellt worden ist. Das Erstellen von Referenzen für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen ist deshalb für viele Personaler, Personalverantwortliche, Leute im HR, Führungskräfte und Unternehmensleitungen eine wiederkehrende Herausforderung in ihrem Arbeitsalltag.

So stellt sich beim Arbeitszeugnis schreiben nicht selten die Frage, wie denn eine aussagekräftige Referenz mit ausschliesslich positiven Angaben zum Arbeitnehmer erstellt werden soll. Inwiefern ist es erlaubt auch negative Aspekte zu erwähnen? Worauf muss hierbei besonders geachtet werden und was hat es eigentlich mit diesen Arbeitszeugnis Codes auf sich? So soll es sich bei den sogenannten Codierungen um versteckte und geheime Botschaften handeln, die in scheinbar positiven Formulierungen in guten Arbeitszeugnissen eingebettet werden, um beispielsweise negative Aspekte an Dritte durchdringen zu lassen. Die wohl bekannteste und demnach auch offensichtlichste Code-Formulierung ist wohl folgende: “zur vollsten Zufriedenheit“, respektive eben abstufend “zur vollen Zufriedenheit“ usw. Auch wenn solche Formulierungen nach wie vor praktiziert werden, wirkt eine solche Geheimsprache täuschend und ist daher widerrechtlich und unzulässig. Das Arbeitszeugnis ist dabei nicht nur für Arbeitnehmende eine persönliche Referenz und Visitenkarte, sondern wird oft auch als Aushängeschild für den ausstellenden Betrieb betrachtet. Umso wichtiger ist es, solche Fettnäpfchen und Fauxpas zu vermeiden.

Herrscht beim Arbeitszeugnis schreiben betreffend Aufbau, Inhalt und Formulierungen noch Unsicherheit lohnt sich eine Ausbildung, Weiterbildung oder Kurs zum Thema Arbeitszeugnis schreiben. So werden die entsprechenden Personen sicherer und bleiben auch beim Erstellen von komplexeren und herausfordernderen Zeugnissen mit beispielsweise negativen Inhalten gelassen. Rechtlich standfeste Inhalte und Formulierungen ohne verstecke Codes zu verfassen macht nachher keine Schwierigkeiten mehr.

Sind Sie in der Position, in welcher Arbeitszeugnisse schreiben zum Berufsalltag gehört oder beinhaltet Ihre zukünftige Stelle diese Aufgabe? Haben Sie bereits Erfahrungen sammeln können oder verfügen Sie bereits über grundlegende Kenntnisse im Bereich Arbeitszeugnis schreiben? Brauchen Sie Hilfe oder Unterstützung bei der Erstellung von Zeugnissen? Möchten Sie gerne Ihre Kompetenzen in der Betrachtung, Analyse und Interpretation von Arbeitsreferenzen vertiefen oder erweitern?

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