Portrait Technische Fachschule Bern

Technische Fachschule Bern
Lorrainestrasse 3
3013 Bern

Standorte: Bern

Die Technische Fachschule Bern bietet in den drei Abteilungen Maschinenbau, Metalltechnik und Spengler entsprechende Angebote an.

Die Kernkompetenz der Bildungsgänge liegt im praxisorientierten Unterricht mit entsprechender Vernetzung der Theorie. Dank der berufsbegleitenden Angebote können die erlernten Kompetenzen laufend in der Praxis umgesetzt und transferiert werden. Dieses Modell führt die Studenten schrittweise an ihre späteren Tätigkeiten im Unternehmen heran.

Angebot

Produktionsfachmann/fachfrau mit eidg. Fachausweis,

Techniker/in HF Maschinenbau, Vertiefungsrichtung Produktionstechnik

Ab August 2019 mit neuem Ausbildungskonzept und Industrie 4.0. Neu auch mit angepassten attraktiven Preisen

Der Produktionstechniker HF kann mit seinem breiten Fachwissen, seiner wirtschaftlichen Denkweise sowie seiner Sozial- und Methodenkompetenz eine mechanische Werkstatt, einen kleineren Betrieb oder eine Abteilung in der industriellen Produktion erfolgreich führen. Ganzheitlich vernetztes Denken und Weitsicht helfen dabei seinen Tätigkeitsbereich aktiv zu führen und für die Zukunft zu rüsten.

Die modulare Ausbildung dauert 6 Semester und kann nach 2 Semestern mit einem Zwischenabschluss zum Produktionsfachmann mit eidg. Fachausweis unterbrochen oder auch abgeschlossen werden. Dieser 2- stufige Bildungsgang gibt den Studenten die Möglichkeit, entsprechend ihren Zielen das richtige Ausbildungsniveau flexibel selber zu wählen.

Das Angebot richtet sich an Berufsfachleute der MEM Branche die sich entwickeln möchten, ohne der Werkstatt den Rücken zu kehren.

Das Angebot wird erfolgreich in Zusammenarbeit mit dem Verband Swissmechanic Weiterbildung geführt.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite

 

Solarteur®

Der SOLARTEUR® ist ein gut ausgebildeter Handwerker, welcher für seine Kunden individuell das beste Konzept zur Energieversorgung mit erneuerbaren Energien umsetzen kann. Die Absolventen des Lehrgangs erhalten umfassende Kenntnisse für die professionelle Projektierung, Planung, Installation, Inbetriebnahme und Wartung von Solarthermie-, Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen.

Für Berufsleute aus Gebäudetechnik und Gebäudehülle und Handwerker aus verwandten Berufen. Der Lehrgang stellt eine berufsübergreifende Weiterbildung auf der Tertiärstufe B dar, deshalb ist eine abgeschlossene Berufs-bildung auf Stufe EFZ Voraussetzung.

Die Weiterbildung zum SOLARTEUR® dauert ein Semester und beinhaltet 255 Lektionen theoretischen und praxisbezogenen Unterricht. Für den praxisbezogenen Unterricht wird ein umfangreiches Lehrsystem, mit modern eingerichtetem Labor und Versuchsanlagen nach neustem Stand der Technik, zur Verfügung gestellt. Nach erfolgreichem Abschluss tragen die Absolventen den europäisch geschützten Titel SOLARTEUR®.

In Zusammenarbeit mit den Schweizer Solarteurschulen.

Projektleiter/in Solarmontage

Projektleiter/innen Solarmontage mit eidg. Fachausweis übernehmen die Verantwortung für die Beurteilung, Beratung sowie Montage einer solaren Anlage (Strom und Wärme). Ihr Arbeitsgebiet umfasst in der Regel kleinere Gebäude wie Ein- oder Mehrfamilienhäuser bzw. Gewerbebauten. Sie sind in der Lage, standardisierte Anlagen von A - Z zu planen und die Montage zu leiten.
Die Ergänzungsmodule zur Weiterbildung Solarteur® bestehen aus den Teilen Grundlagen Projektmanagement (24 Lektionen) und Projektmanagement Solaranlage (60 Lektionen).
Das Angebot richtet sich an Fachleute mit dem Zertifikat Solarteur® sowie SUVA-Zertifikat PSAgA.
In Zusammenarbeit mit den Schweizer Solarteurschulen.

 

Metallbau-Werkstatt- und Montageleiterin/in mit eidgenössischem Fachausweis

Berufsbild und Kompetenzen

Metallbauwerkstatt- und Montageleiter/innen führen in einer Metallbaufirma ein Team von Metallbauer/innen. Sie koordinieren und überwachen die Produktionsabläufe in der Werkstatt sowie die Montagearbeiten auf der Baustelle.

Als Vorgesetzte sorgen sie für reibungslose Arbeitsabläufe.
Nach der Entgegennahme von Ausführungsplänen teilen sie den Mitarbeitenden die auszuführenden Arbeiten zu. Während der Ausführung eines Auftrags überwachen sie die Qualität der Arbeiten und tragen die Verantwortung für Fertigungszeiten und die Termineinhaltung.
Metallbauwerkstatt- und Montageleiter/innen führen selbst auch praktische Arbeiten aus und haben eine Vorbildfunktion.
Die meisten Produkte werden in der Werkstatt vorfabriziert und auf dem Bauplatz endmontiert. Auf der Baustelle koordinieren und kontrollieren Metallbauwerkstatt- und Montageleiter/innen die Montagearbeiten. Den Verlauf der Montagearbeiten halten sie in einem Rapport fest.
Metallbauwerkstatt- und Montageleiter/innen führen, fördern und motivieren die ihnen zugeteilten Mitarbeitenden und sind für die Ausbildung der Lernenden verantwortlich.
Diese Ausbildung wird mit dem anerkannten Titel «Metallbauwerkstatt- und Montageleiter/in mit eidg. Fachausweis» abgeschlossen

Metallbaukonstrukteur/in mit eidgenössischem Fachausweis

Berufsbild und Kompetenzen

Metallbaukonstrukteure/innen arbeiten im technischen Büro eines Metallbau-, Stahlbau- oder Fassadenbaubetriebes. Sie sind für die Ausführung von Aufträgen, für Personalfragen und für administrative sowie organisatorische Aufgaben zuständig.
Metallbaukonstrukteure/innen sind für zeichnerische, konstruktive, organisatorische sowie terminliche Aufgaben zuständig. Die Kostenberechnung und -überwachung gehört ebenfalls zu ihrem Aufgabengebiet. Sie berechnen und verfassen Offerten, überwachen die Materialbewirtschaftung und kontrollieren Arbeits- und Fertigungszeiten.
Bei der Konstruktion greifen Metallbaukonstrukteure/innen auf vertiefte Kenntnisse in Verfahrenstechnik zurück. Sie kennen die verschiedenen Montagetechniken und wissen, wie bestimmte Materialien aufeinander reagieren. Die Fertigungsunterlagen erstellen sie nach Vorlage, Beschrieb oder mündlichen Angaben, in der Regel am Computer mit CAD.
Auf der Baustelle sind Metallbaukonstrukteure/innen für die koordinierte Zusammenarbeit mit anderen Baufachleuten zuständig. Sie überwachen die Auftragsausführung und unterstützen diese bei Bedarf. Sie stehen ferner im direkten Kontakt zur Kundschaft und zu Lieferanten.
Metallbaukonstrukteure/innen führen, fördern und motivieren die ihnen zugeteilten Mitarbeitenden und sind für die Ausbildung der Lernenden verantwortlich.
Diese Ausbildung wird mit dem anerkannten Titel «Metallbaukonstrukteur/in mit eidg. Fachausweis» abgeschlossen.

Metallbaumeister/in HFP mit eidgenössischem Diplom

Berufsbild und Kompetenzen

Metallbaumeister/innen führen einen Metallbaubetrieb oder übernehmen in grösseren Unternehmen verantwortungsvolle Führungsfunktionen. Sie erfüllen hauptsächlich organisatorische und administrative Aufgaben. Sie planen und organisieren die Auftragsabwicklung, führen das Personal und pflegen den Kundenkontakt.

Metallbaumeister/innen vertreten das Unternehmen nach aussen. Sie kümmern sich um die Öffentlichkeitsarbeit, die Kundenakquisition und -betreuung und führen auch Verhandlungen mit Lieferanten sowie Besprechungen mit Bauherrschaft, Architekten/innen, Ingenieuren und anderen Baufachleuten durch. Sie übernehmen die technische Projektleitung, steuern die Abläufe und sind für die gesamte Auftragsabwicklung zuständig.

Metallbaumeister/innen kalkulieren die Kosten eines Auftrags und erarbeiten Kostenvoranschläge. Sie befassen sich auch mit der Nachkalkulation und machen bei Bedarf Vorschläge zur Senkung der Fertigungskosten.

Meistens beschäftigen sie sich jedoch mit der Unternehmensführung bzw. mit strategischen, betriebswirtschaftlichen Aufgaben wie der Finanzierung des Unternehmens, der Preispolitik, der Grösse und Einrichtung des Unternehmens und evaluieren neue Verfahrens- und Fertigungstechniken.

Sie kennen Instrumente zum Qualitätsmanagement, befassen sich mit Planung und Umsetzung von Marketingstrategien, mit dem Ertragsmanagement sowie mit rechtlichen Fragen. Als Personalverantwortliche kennen sich Metallbaumeister/innen zudem im Personalrecht aus. Sie kümmern sich neben der Personalführung auch um die Rekrutierung und die Einsatzplanung.

Diese Ausbildung wird mit dem eidg. anerkannten Titel «Dipl. Metallbaumeister/in» abgeschlossen.