Selbsttest: Ist der Lehrgang «Fachmann/-frau Hauswirtschaft (EFZ)» für mich der Richtige?

Schritt 1: Analyse der Tätigkeiten von Fachleuten Hauswirtschaft mit EFZ

Selbsttest

Für welche Personen ist der Lehrgang «Fachmann/-frau EFZ» gedacht?

  • Berufsleute aus dem hauswirtschaftlichen Bereich, die den eidg. anerkannten Lehrabschluss erwerben möchten

Wie sieht der Berufsalltag von Fachleuten Hauswirtschaft aus? Welches sind ihre Aufgaben?

Der Fachmann und die Fachfrau Hauswirtschaft übernehmen in Grosshaushalten, Spitälern, Heimen oder Hotelanlagen die typischen Aufgaben einer Hauswirtschafterin. Sie sind die gute Seele des Hauses, die dafür sorgt, dass es überall einladend und gemütlich aussieht, aufgeräumt und sauber ist und dass es Topfpflanzen und Haustieren ebenso gut geht wie den Gästen, Bewohnern oder Patienten. Neben der täglichen Reinigung aller Räume, Korridore und sanitären Anlagen kümmern sie sich um die Bewirtschaftung der Wäsche und können auch kleiner Näh- und Reparaturarbeiten selber erledigen. In grösseren Häusern kümmern sie sich um die Organisation und Verteilung des Essens, in kleineren Einrichtungen machen sie die Speisepläne selber und kochen auch. Als gelernte Berufsleute leiten sie Lernende an und instruieren Hilfspersonal und externe Einsatzkräfte. Die administrativen Aufgaben zur Verwaltung und Bewirtschaftung des Putzmaterials, der Küchenvorräte oder des Wäschereibedarfs erledigen sie ebenfalls selbständig, in grossen Einrichtungen können ausserdem Dienstleistungen für die Bewohner und Kundinnen dazukommen wie Botengänge oder das interne Verteilen der Post.

Aufgabenbeschreibungen in Stellenanzeigen für Fachmann / Fachfrau Hauswirtschaft EFZ:

Hauptaufgaben und EinsatzbereicheHäufigkeit in %

Aufräumen, Ordnung schaffen, allgemeine Reinigungsarbeiten, sporadische Grundreinigung

30

Beschaffung und Bewirtschaftung der Wäsche, Einsätze in der Wäscherei und Reinigung. Änderungen und Anpassungen an Kleidungsstücken, Näh- und Flickarbeiten

30

Selbstständiges Kochen, Organisieren und Koordinieren der Versorgung für Küche, verteilen der Speisewagen und Service

10

Fachliche Unterstützung der Lernenden, Einführung von neuen Mitarbeitenden

10

Einfache administrative Aufgaben, Materialbestellungen, Botengänge etc.

20

 

Was wird in Stellenanzeigen verlangt:

  • Fähigkeitszeugnis als Fachfrau/-mann Hauswirtschaft EFZ
  • Gute mündliche und schriftliche Deutschkenntnisse
  • Freundliches Auftreten, sowie Freude am Umgang mit Menschen
  • Zuverlässige, speditive und exakte Arbeitsweise
  • Gute körperliche Konstitution
  • Bereitschaft beim gesamten Tagesgeschäft persönlich mitzuarbeiten, Einsatzbereitschaft auch an Wochenenden

 

Frage Schritt 1: Entsprechen die Tätigkeiten des Fachmanns Hauswirtschaft EFZ, der Fachfrau Hauswirtschaft EFZ meinen Vorstellungen? Bitte markieren Sie Ihre Antwort. Die kostenlose Auswertung erscheint unten, sobald Sie die Taste «Auswertung Selbsttest» drücken.

Vermutlich kennen Sie das Aufgabengebiet schon und können gut einschätzen, ob Sie diese Arbeiten weiterhin machen möchten. In der nächsten Frage geht es darum, ob dieser Weg zum Erwerb des Lehrabschlusses für Sie geeignet ist.

Falls Ihnen diese Tätigkeiten aufgrund der Beschreibung nicht gefallen, sollten Sie noch einmal überlegen, warum Sie den Lehrabschluss nachholen möchten. Falls Sie schon in diesem Gebiet arbeiten und noch keine anerkannte Ausbildung haben, könnte es ein wichtiger Schritt sein, mit dem Sie sich den Zugang zu weiteren Ausbildungen verschaffen könnten. Falls Sie einen Quereinstieg in diesen Bereich suchen und mit der Beschreibung der Aufgabengebiete nicht glücklich sind, sollten Sie vielleicht noch einmal neu überlegen, welche anderen Gebiete für Sie in Frage kommen könnten.

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Schritt 2: Lehrgangsbeschreibung «Fachmann/-frau Hauswirtschaft EFZ»

Hier sind die wichtigsten Eckpunkte des Lehrgangs «Fachmann/-frau Hauswirtschaft EFZ» beschrieben:

» Lehrgangsbeschreibung Fachfrau/Fachmann Hauswirtschaft (EFZ)

Frage Schritt 2: Interessiert Sie dieser Lehrgang grundsätzlich? Bitte markieren Sie Ihre Antwort. Die kostenlose Auswertung erscheint unten, sobald Sie die Taste «Auswertung Selbsttest» drücken.

Wenn Sie zwar an diesem Lehrgang interessiert sind, aber bei Frage 1 mit "teilweise" oder "Nein" geantwortet haben, sollten Sie herauszufinden versuchen, ob es noch andere Arten von Jobs gibt, die Sie mit dieser Ausbildung machen könnten und die Ihnen besser gefallen als das in Frage 1 beschriebene Tätigkeitsprofil.

Wenn Sie Frage 1 auch schon mit "Ja" beantwortet haben, dann scheint dieser Weg grundsätzlich zu Ihren Vorstellungen zu passen.

Wenn Ihnen die Tätigkeitsbeschreibung unter Frage 1 gefällt, aber der Kurs nicht, können Sie diese zwei Möglichkeiten anschauen:

  • Falls Sie noch keine anerkannte Ausbildung haben und schon länger in der Reinigungsbranche arbeiten, gibt es noch andere Wege zu einem eidg. Fähigkeitszeugnis wie z.B. die verkürzte Lehre oder das Verfahren der Validierung von Bildungsleistungen. Sie erhalten Informationen darüber bei Ihrem kantonalen Berufsbildungsamt oder hier: http://www.bae.berufsbildung.ch/dyn/8728.aspx
  • Falls Sie schon einen anderen Lehrabschluss haben oder eine Maturität und mindestens vier Jahre Berufserfahrung in der Hauswirtschaft, könnten Sie sich auch über Ihre Zulassungsmöglichkeiten zur eidg. Berufsprüfung «Bereichsleiter/in Hotellerie-Hauswirtschaft (BP)» erkundigen. Unter Umständen können Sie damit einen Schritt überspringen und müssen nicht zuerst den Lehrabschluss nachholen.

Falls Sie schon eine Ausbildung haben und/oder einige Jahre Berufserfahrung mitbringen, könnten Sie sich als Alternative auch mit den folgenden höheren Ausbildungen befassen:

Schritt 3: Voraussetzungen für die Aufnahme in den Lehrgang:

  • 5 Jahre praktische Erfahrung in der Hauswirtschaft (3 Jahre bei Beginn der Ausbildung), Familienarbeit wird anerkannt
  • Eine Anstellung im hauswirtschaftlichen Bereich eines Grossbetriebes zu mindestens 40% während der Ausbildung
  • Deutsch in Wort und Schrift: Sprachniveau B1 gemäss europäischem Sprachenportfolio
  • Grundkenntnisse Informatikanwendungen (Word, Excel, Mail und Internet)
  • Grundkenntnisse im Nähen mit der Nähmaschine

Frage Schritt 3: Erfülle ich die Voraussetzungen? Bitte markieren Sie Ihre Antwort. Die kostenlose Auswertung erscheint unten, sobald Sie die Taste «Auswertung Selbsttest» drücken.

Wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen, können Sie die nächsten Schritte angehen.

Wenn Sie noch keine Berufserfahrung im Bereich Hauswirtschaft haben, ist dieser Weg nicht für Sie geeignet. Diese so genannte Nachholbildung für Erwachsene dient dazu, dass Berufsleute mit praktischer Erfahrung ihre Kompetenzen offiziell anerkennen lassen können. Falls Sie einen Lehrabschluss oder mindestens 3 Jahre Berufserfahrung in einem anderen Gebiet haben, informieren Sie sich über Ihre Weiterbildungsmöglichkeiten in diesem Gebiet.

Wenn Sie nicht genügend Deutsch sprechen oder verstehen, dann informieren Sie sich zuerst über Deutsch-Kurse. Dann können Sie die Nachholbildung später machen. Wenn Ihnen die Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer oder mit der Nähmaschine fehlen, fragen Sie am besten bei der Schule, ob sie diese auch mit separaten Kursen während der Ausbildung lernen können.

Schritt 4: Finanzierung der Ausbildung

Die Höhe der Kursgebühren für den Lehrgang «Fachmann/-frau Hauswirtschaft EFZ» ist stark davon abhängig, ob Ihr Wohnkanton einen Teil davon übernimmt. Die Summe, die Sie selber bezahlen müssen, ist üblicherweise jedes Semester im Voraus zu bezahlen.

Frage Schritt 4: Sind Sie in der Lage, zwischen Fr. 750.- für Anmeldegebühren und Schulunterlagen und maximal Fr. 9´700.- für den gesamten Berufskundeunterricht und die Allgemeinbildung selber zu bezahlen? Bitte markieren Sie Ihre Antwort. Die kostenlose Auswertung erscheint unten, sobald Sie die Taste «Auswertung Selbsttest» drücken.

Falls Sie "Ja" markiert haben, weil Sie die Kosten selber aufbringen können oder wissen, dass sie von Ihrem Arbeitgeber oder Wohnkanton übernommen werden, haben Sie schon einen wichtigen Teil der Vorarbeiten geleistet.

Falls Sie nicht sicher sind, wie viel Sie wirklich selber bezahlen müssen: fragen Sie bei einem Kursanbieter nach. Am besten einen in Ihrem Wohnkanton. Wenn es da keinen gibt, suchen Sie in den benachbarten Kantonen und fragen Sie bei allen Schulen nach den effektiven Kosten.

Und haben Sie schon Ihren Arbeitgeber gefragt, ob er Sie unterstützt? Diese Unterstützung wäre auch sonst wichtig, damit Sie die praktischen Ausbildungsteile in Ihrem Betrieb wirklich durchführen können. Falls Sie wirklich die vollen Kosten selber tragen müssen, könnten Sie versuchen, in Ihrem privaten sozialen Umfeld jemanden zu finden, der Ihr konkretes Weiterbildungsprojekt mit einem Darlehen unterstützt. Ansonsten gibt es Banken und Kreditinstitute, welche Bildungskredite gewähren. Beispiel: cashgateCAREER

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Schritt 5: Aufwand Präsenzunterricht und Lernaufwand (Hausaufgaben)

Der Lehrgang dauert 2 Jahre und ist berufsbegleitend machbar. Der Unterricht für die Berufskunde ist jede Woche ein ganzer Tag. Die allgemeinbildenden Fächer werden an zwei Abenden pro Woche unterrichtet.

Zusätzlich zum Unterricht brauchen die Hausaufgaben und das Lernen auf Prüfungen noch einmal 3-4 Stunden pro Woche.

Frage Schritt 5: Ist der Aufwand für die Schule und für die Hausaufgaben für mich zu bewältigen? Bitte markieren Sie Ihre Antwort. Die kostenlose Auswertung erscheint unten, sobald Sie die Taste «Auswertung Selbsttest» drücken.

Wenn Sie denken, dass Sie das gut machen können, haben Sie gute Voraussetzungen für diese Ausbildung.

Wenn Sie wenig Zeit haben, überlegen Sie sich, wer Ihnen helfen könnte. Oder ist es vielleicht möglich, dass sie solange weniger arbeiten. Oder fragen Sie Ihren Arbeitgeber, ob Sie einen Teil dieser Zeit als Arbeitszeit aufschreiben dürfen.

Schritt 6: Abschluss

Welche Abschlussprüfungen muss ich bestehen?

Die Lerninhalte, die zum Erreichen des Fähigkeitszeugnisses nötig sind, werden in Modulen unterrichtet:

  • Jedes Modul wird mit einem Kompetenznachweis abgeschlossen
  • Das Amt für Berufsbildung bestätigt jedes erfolgreich abgeschlossene Modul mit einem Zertifikat
  • Auf Wunsch wird vor Beginn der Ausbildung abgeklärt, welche Erfahrungen und Kompetenzen bereits vorhanden sind ( = Kompetenzbilanz)

Module und Kompetenznachweise:

  • Ernährung und Verpflegung : Praktische und schriftliche Prüfung
  • Wohnen und Reinigungstechnik : Praktische und schriftliche Prüfung
  • Gästebetreuung und Service : schriftliche Prüfung
  • Wäscheversorgung : Praktische und schriftliche Prüfung
  • Administration : schriftliche Prüfung
  • Gesundheits- und Sozialwesen : Fallbeispiel lösen
  • Allgemeinbildung : Pflichtmodul für Personen ohne Berufsabschluss

Frage Schritt 6: Traue ich mir zu, die Modulprüfungen zum Erreichen des Fähigkeitszeugnisses zu bestehen? Bitte markieren Sie Ihre Antwort. Die kostenlose Auswertung erscheint direkt im Anschluss, sobald Sie die Taste «Auswertung Selbsttest» drücken.

Wenn Sie sich das Bestehen dieser Abschlüsse zutrauen, wünschen wir Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung Ihrer beruflichen Pläne.

Falls Sie unsicher geworden sind, Schauen Sie sich noch einmal die sechs Themen der Ausbildungsmodule an. Bestimmt gibt es Themen, die ihnen besser liegen, so dass Sie nicht mit allen Mühe haben.

Und dann fragen Sie in Ihrem Geschäft oder bei der Schule, ob es Möglichkeiten gibt, dass Sie bei den schwierigeren Modulen Hilfe oder Unterstützung bekommen. Oder vielleicht kennen Sie jemanden, der diesen Abschluss gemacht hat, dann könnten Sie ihn oder sie fragen, wie es ist und was es braucht.

Schritt 7: Nutzen des Lehrgangs

Was bringt der Lehrgang aus Sicht von Absolventen?

» Lehrgangsrating Fachfrau/Fachmann Hauswirtschaft (EFZ)

Frage Schritt 7: Sind Sie vom Nutzen des Lehrgangs «Fachmann/-frau Hauswirtschaft EFZ» überzeugt?

Wenn Sie "Ja" angekreuzt haben, können wir Ihnen nur noch gratulieren und viel Erfolg bei der Umsetzung Ihrer beruflichen Karrierepläne wünschen.

Falls Sie nicht davon überzeugt sind, dass Ihnen das Nachholen dieses Lehrabschlusses einen wirklichen Nutzen bringt, überlegen Sie sich noch einmal in Ruhe, was der Grund war, warum Sie sich für diesen Lehrgang interessiert haben. Was möchten Sie damit erreichen? Und gibt es vielleicht andere Wege, die Sie zu diesem Ziel führen?

Falls Sie schon eine Ausbildung haben und/oder einige Jahre Berufserfahrung mitbringen, könnten Sie sich als Alternative auch mit den folgenden höheren Ausbildungen befassen und nachlesen, welchen Nutzen andere Teilnehmer/innen von diesen Weiterbildungen hatten:

  • Bereichsleiter/in Hotellerie-Hauswirtschaft (BP)
  • Bäuerin / Bäuerlicher Haushaltleiter (BP)
  • Gastro-Betriebsleiter/in (BP)
  • Gebäudereinigungs-Fachmann/-frau (BP)
  • Haushaltleiter/in (BP)
  • Hauswart/in (BP)
  • Instandhaltungsfachmann/-frau (BP)

Sie finden die Lehrgangsratings hier: http://www.ausbildung-weiterbildung.ch/Lehrgangsrating.aspx

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Schritt 8: Sofort Kurs- oder Lehrgangsunterlagen von passenden Schulen erhalten

Unter Fachfrau/Fachmann Hauswirtschaft (EFZ) finden Sie eine Übersicht über Schulen, welche den Lehrgang «Fachmann/-frau Hauswirtschaft EFZ» anbieten. Mit einem Klick können Sie detaillierte Unterlagen anfordern und erhalten diese in der Regel direkt per E-Mail zugesandt. Zudem erhalten Sie mit der Umkreissuche die Anbieter in Ihrer unmittelbaren Nähe.

Bildungsinteressenten, welche über Ausbildung-Weiterbildung.ch Kursunterlagen bei Schulen anfordern, erhalten auf Wunsch thematisch passende Stellenangebote. Darunter sind auch Stellenangebote, welche sich speziell an Personen richten, die sich noch in einer Aus- oder Weiterbildung befinden und diese noch gar nicht abgeschlossen haben. Dieser Service ist in der Schweiz einzigartig und bietet den Kurs- und Lehrgangsteilnehmenden zusätzliche Karriere-Chancen.

Fazit:

Bevor Sie den Lehrgang «Fachmann/-frau Hauswirtschaft EFZ» absolvieren möchten, sollten Sie davon überzeugt sein, dass Ihnen eine Berufslaufbahn im hauswirtschaftlichen Bereich von Grosshaushalten wirklich gefällt. Oder dass dies eine gute Chance für Sie ist, zu einen eidgenössich anerkannten Lehrabschluss zu kommen. Zudem sollte Ihnen die Lehrgangsbeschreibung zusagen. Wenn das soweit für Sie stimmt, können Sie sich weiter mit diesem Lehrgang auseinandersetzen. Wenn Sie bei diesen Fragen unsicher sind sollten Sie sich überlegen, welche anderen Weiterbildungen für Sie auch noch in Frage kommen.

Wenn Sie die Zulassungsvoraussetzungen nicht erfüllen, weil Sie keinen Schulabschluss haben, sollten Sie mit Hilfe einer Berufsberatungsstelle schauen, wie Sie diesen nachholen können. Und falls Ihre Deutschkenntnisse noch nicht auf dem verlangten Niveau sind, schauen Sie, wie Sie zuerst Ihr Deutsch verbessern können. Es gibt viele verschiedene Arten von Deutsch-Kursen, unter denen Sie sicher etwas finden, was Ihnen passt.

Die Finanzierung einer Weiterbildung ist nicht immer einfach. Falls Sie keine Kantonsbeiträge bekommen, müssen Sie mehrere tausend Franken bezahlen können. Viele Schulen bieten im Einzelfall die Möglichkeit von individuellen monatlichen Ratenzahlungen an, so dass nicht grosse Beträge auf einmal bezahlt werden müssen. Ausserdem ist es bei den berufsbegleitenden Lehrgängen hilfreich, dass die Teilnehmenden während der Weiterbildung weiter arbeiten und dadurch während der gesamten Ausbildungsdauer verdienen. Falls das nicht genügt, um die Weiterbildung alleine zu finanzieren, ist es manchmal möglich, im privaten Umfeld ein Darlehen zu erhalten. Banken und Kreditinstitute bieten teilweise auch Bildungskredite an (Beispiel cashgateCAREER). Ein gutes Argument für die Finanzierung einer Weiterbildung ist die relativ schnelle Amortisation der Kosten durch Lohnerhöhungen. Gemäss unseren Kurs- und Lehrgangsbewertungen (siehe http://www.ausbildung-weiterbildung.ch/Lehrgangsrating.aspx) erhält die Mehrheit der Absolventen von Lehrgängen mit einem eidg. Abschluss innert 1-2 Jahren eine Lohnerhöhung. Machen Sie die folgende Rechnung: Wie viel würde eine Lohnerhöhung von 10% pro Jahr ausmachen? Wie viele Jahre brauchen Sie, um die Kosten für den Lehrgang wieder einzuspielen? Wie viel verdienen Sie aufgrund dieser Lohnerhöhung bezogen auf das gesamte Berufsleben mehr? Meistens ist das ein sechsstelliger Betrag was bestätigt, dass die Aus- oder Weiterbildung die beste persönliche Investition ist die es gibt.

Der zeitliche Aufwand für eine Aus- oder Weiterbildung ist nicht zu unterschätzen. Da bleiben Ausgang, Ferien und spontane Wellness-Weekends des öfteren auf der Strecke. Allerdings geht diese Zeit meistens relativ schnell vorbei. Die Aussicht auf besser Job-Chancen und mehr Lohn sollte Motivation genug sein, diese Zeit durchzustehen. Oft hilft es, sich in Lerngruppen zu organisieren. Sinnvoll ist es auch, von Anfang an dabei zu bleiben und fixe Lernzeiten einzuplanen. Gute Lerneffekte können durch das Erstellen von Zusammenfassungen und Mindmaps erzielt werden. Lernkartensysteme helfen beim Auswendiglernen. Es gibt viele Tools und Ideen, um das Lernen zu vereinfachen. Den Ratgeber „Die persönliche Lernstrategie“ erhalten Sie kostenlos, wenn Sie sich über Ausbildung-Weiterbildung.ch bei einer Schule anmelden.

Wenn Sie zweifeln, ob Sie die Modulprüfungen bestehen, so können Sie damit rechnen, dass jede Schule ein Interesse daran hat, möglichst viele Ihrer Schülerinnen und Schüler erfolgreich durch die Ausbildung zu bringen. Sprechen Sie mit Ihrem Schulleiter oder Lehrgangsverantwortlichen und fragen Sie nach Unterstützungsmöglichkeiten. Aber mit einer guten Motivation, Durchhaltewillen und Fleiss ist es grundsätzlich möglich, diese Prüfungen zu bestehen. Wenn Sie an Prüfungsangst leiden so helfen eine gute Vorbereitung, verschiedene Praxis-Tipps, therapeutische Behandlungen oder in schlimmen Fällen sogar Medikamente. Den Ratgeber „Prüfungsangst überwinden“ erhalten Sie, wenn Sie sich über Ausbildung-Weiterbildung.ch bei einer Schule anmelden.

Der Nutzen einer Weiterbildung wird üblicherweise an einem höheren Lohn, anspruchsvolleren Aufgaben oder Beförderungen gemessen. Das setzt voraus, dass Sie sich um entsprechende Veränderungen Ihrer beruflichen Position bemühen und wenn nötig, Ihre Forderungen auch durchsetzen können. Falls Sie schon die Erfahrung gemacht haben, dass Ihnen das nicht immer so leicht fällt, könnten Sie auch prüfen, ob ein persönliches Job-Coaching Ihnen zusätzlich zur Weiterbildung von Nutzen sein könnte.

So, nun liegt der Entscheid bei Ihnen. Im Zweifelsfalle nehmen Sie eine persönliche Beratung bei einer Schule oder externen Beratungsstelle in Anspruch. Wenn Sie über www.ausbildung-weiterbildung.ch eine Schule bezüglich Kurs- oder Lehrgangsunterlagen anfragen erhalten Sie auf Wunsch eine kostenlose Bildungs- oder Schulberatung im Wert von Fr. 150.00.

Eine Liste von Anbietern finden Sie hier: Fachfrau/Fachmann Hauswirtschaft (EFZ)

Wir wünschen Ihnen beruflich und privat alles Gute und eine schöne und spannende Zukunft!

Das Team von Ausbildung-Weiterbildung.ch